Vitamin E – Im Kampf gegen freie Radikale

Vitamin E – Im Kampf gegen freie Radikale

Vitamin E (Tocopherol) vereint eine Gruppe von 16 Antioxidantien, die in ihrer Wirkung unterschiedlich stark sind. Die meisten Forschungsergebnisse liegen  hierbei über das Alpha-Tocopherol vor.

Funktion im Körper

Pflanzliche Öle enthalten Vitamin E
Pflanzliche Öle enthalten Vitamin E

Die wichtigste Funktion des Vitamin E im Körper ist laut der Assmann Stiftung das Schützen der Zellen vor freien Radikalen. Freie Radikale schädigen die Zellwände und können so die Funktion einer Zelle behindern. Vitamin E sagt man außerdem eine vorbeugende Wirkung gegenüber Falten nach, da mit ausreichend Vitamin E weniger Zellen zerstört werden und so die Haut jünger aussieht. Außerdem unterstützt das Vitamin den Transport von Cholesterin von der Leber in die Gewebezellen des Körpers. Hierbei schätzt das fettlösliche Vitamin den Fettanteil des LDL-Cholesterins vor der Oxidation. Oxidiertes LDL begünstigt die Ablagerungen in Blutgefäßen und kann so Herzerkrankungen hervorrufen, weshalb Vitamin E das Risiko senken kann.

Tocopherol verliert seine Wirkung als Antioxidans nachdem es eine Zellwand vor freien Radikalen geschützt hat. Vitamin C fungiert hier als sekundäres Antioxidans und kann dem Vitamin E seine antioxidantische Wirkung wiederherstellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass beide Vitamine ausreichend aufgenommen werden.

Außerdem ist Vitamin E in der Lage die Blutgerinnung zu hemmen. Hierbei werden Gefäße erweitert, es kommt zu einer erhöhten Sauerstoffversorgung und das Vitamin E trägt so zum Schutz der Gefäße bei

Aufnahme und Überdosis

Die empfohlene Tagesdosis des Vitamins variiert je nach Alter. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht davon aus, dass speziell Frauen den täglich empfohlenen Bedarf an Vitamin E nicht erreichen.

Lebensmittel mit hohem Anteil an Vitamin E:

  • Pflanzliche Öle (Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl…)
  • Nüsse, Körner und Mandeln
  • Grünes Blattgemüse

Vitamin E Mangel

Bei schwerem Mangel kommt es zu neurologischen Störungen, zum Beispiel des Gleichgewichtssinns und der Koordination. Zudem leiden die Erkrankten an einer Muskelschwäche und können Schäden an der Netzhaut davontragen.

Da Vitamin E laut einer Pressemitteilung der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie im Verdacht steht das Krebsrisiko zu erhöhen, sollte man nur bei nachgewiesenem Mangel zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Ein Mangel an Vitamin E tritt bei Menschen mit starker Mangelernährung oder Gendefekten auf, die eine Aufnahme oder den Transfer des Vitamins hemmen.

Die Gabe von synthetischen Vitamin E Präparaten steht allerdings in der Kritik das Risiko für Krebserkrankungen bei übermäßigem Konsum zu erhöhen.


(Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei keiner der angeführten Therapien und Anwendungen der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.)