Magnesium – Das Leistungsmineral

Magnesium – Das Leistungsmineral

Als zweitwichtigstes Elektrolyt neben Kalium ist Magnesium für unzählige Enzymreaktionen im Körper verantwortlich und bildet so eine lebenswichtige Grundlage für einen funktionalen und gesunden Körper.

Allgemeines

Haferflocken enthalten Magnesium
Haferflocken enthalten Magnesium

Magnesium gehört zur Gruppe der Mineralien und ist eines der wichtigsten Kationen im menschlichen Körper. Ein Veröffentlichung der Universität Leipzig definiert das Mineral als eine anorganische Substanz, die für die Aufrechterhaltung des Lebens unentbehrlich ist. Da der Körper nicht fähig ist Magnesium zu synthetisieren, ist eine Aufnahme durch die Nahrung unabdinglich.

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass 65 % des benötigten Magnesiums in Knochen und Skelett gebunden sind. Weitere 34 % befinden sich außerdem innerhalb der Zellen und die restlichen 11 % im extrazellulären Raum, zum Beispiel im Blut.

Funktion im Körper

Als lebenswichtiges Mineral ist Magnesium an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt. Hierbei bildet Magnesium zum Beispiel einen Komplex mit ATP und kann so die Wirksamkeit der Enzyme verändern oder auch verbessern.

Als Bestandteil von Körperflüssigkeiten, Knochen und Gewebe ist Magnesium unter anderem für die Stabilisierung biologischer Membranen von Bedeutung. Beteiligt an der Proteinbiosynthese beeinflusst das Mineral das Zellwachstum und hat zudem Auswirkungen auf die Zelldifferenzierung.

Laut einer Studie der Universität Würzburg wurde Magnesium eine blutgerinnungsfördernde Wirkung nachgewiesen sowie ein positiver Einfluss auf die Heilung von Parodontitis. Zudem ist Magnesium laut der Evaluation der Universität Göttingen für die optimale Leistungsfähigkeit bei Sportlern unverzichtbar, da der Energiestoffwechsel und die Proteinbiosynthese stimuliert werden. Außerdem steht Magnesium laut dem DMKG im Gespräch positive Effekte auf Migräne zu haben.

Tagesbedarf an Magnesium

Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung bei 300-350 mg/Tag. Stillende Mütter, Schwangere und Sportler haben hierbei einen deutlich höheren Bedarf.

Die Universität Hohenheim empfiehlt folgende Nahrungsmittel zur Deckung des Tagesbedarfs:

  • Vollkornbrot
  • Haferflocken
  • Hirse, Portulak
  • Kohlrabi, Hülsenfrüchte
  • Sonnenblumenkerne

Mangelerscheinungen bei Magnesiummangel

In einigen Fällen kann ein Mangel verschiedene Krankheiten zur Folge haben.

Laut einer Dissertation der Universität Marburg sind die häufigsten Symptome eines Magnesiummangels Bauchschmerzen, Übelkeit, Lethargie, Schwäche, gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit und Muskelschwäche und -krämpfe.

Durch eine ausgewogene Ernährung kann man seinen täglichen Bedarf decken. Ist man allerdings im Leistungssportbereich tätig, empfiehlt die medizinische Universität Tübingen die zusätzliche Aufnahme von Getränken, die mit 50-100 mg/l angereichert sind.

Überdosis

Eine Überdosierung von Magnesium kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Hierbei ist die persönliche Sensibilität different.


 

(Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei keiner der angeführten Therapien und Anwendungen der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.)